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WP2Shell WordPress-Core Schwachstellen werden aktiv ausgenutzt

WordPress Sicherheit / Updates

Die Ausnutzung der neuen WordPress-Schwachstellen, die als CVE-2026-60137 und CVE-2026-63030 verfolgt werden, begann kurz nach deren Bekanntgabe.

Zwei neu gepatchte WordPress-Schwachstellen werden schon in der Praxis aktiv ausgenutzt, wobei die Angriffe kurz nach ihrem Bekanntwerden begannen.

Die Schwachstellen wurden als WP2Shell bezeichnet und werden offiziell unter CVE-2026-60137 und CVE-2026-63030 geführt.

Laut Searchlight Cyber, dessen Forscher die Lücken entdeckt haben, sind WordPress-Versionen 6.9.0 bis 6.9.4 sowie 7.0.0 und 7.0.1 betroffen. Searchlight haben auch ein gratis Tool namens wp2shell.com veröffentlicht, mit dem man überprüfen kann, ob die eigene WordPress-Website angreifbar ist.

„Der Angriff hat keine Voraussetzungen und kann von einem anonymen Benutzer in einer Standard-WordPress-Installation ohne Plugins ausgenutzt werden“, warnte das Sicherheitsunternehmen.

WordPress kündigte am Freitag Patches mit der Veröffentlichung der Versionen 6.9.5 und 7.0.2 an. Eine Korrektur ist auch in WordPress 7.1 Beta 2 enthalten.

WordPress 6.8 ist nur von der ersten Sicherheitslücke betroffen. Version 6.8.6 mit einer Fehlerbehebung wurde veröffentlicht. Versionen von WordPress vor 6.8 sind nicht betroffen.

WordPress version Status
6.8.5 und früher Nicht betroffen
6.9.0 – 6.9.4 Betroffen
7.0.0 – 7.0.1 Betroffen
7.1 beta (pre-release) Betroffen

Aufgrund des Schweregrads hat das WordPress.org-Team erzwungene Updates über das automatische Update-System für Websites aktiviert, auf denen betroffene Versionen laufen, teilten die WordPress-Entwickler mit.

Cloudflare hat ebenfalls Regeln eingeführt, um die Ausnutzung zu erkennen und Kunden zu schützen, deren Installationen nicht sofort gepatcht wurden.

CVE-2026-60137 ist eine SQL-Injection-Schwachstelle mit hohem Schweregrad, und CVE-2026-63030 ist eine kritische Schwachstelle zur Ausführung beliebigen Codes über das REST-API. Durch die Verkettung der beiden Lücken kann ein Angreifer eine nicht authentifizierte Remote-Code-Ausführung auf betroffenen WordPress-Websites erreichen. Bedrohungsakteure haben schon diese Schwachstellen ausgenutzt, um die Kontrolle über WordPress-Websites zu übernehmen.

Obwohl Searchlight Cyber keine Details veröffentlicht hat, um Missbrauch zu verhindern, wurden Proof-of-Concept-Exploits bereits von anderen öffentlich gemacht.

Die aktive Ausnutzung der WP2Shell-Schwachstellen wurde von mehreren Cybersicherheitsunternehmen bestätigt, darunter das WordPress-Sicherheitsunternehmen Patchstack.

Auch ich habe schon meinen ersten Opfern davon helfen können.

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